Als Auftakt für die Umsetzung des Gesundheitsprogramms Verein.t.gesund veranstaltete der KreisSportBund gemeinsam mit kivi e.V. für die ersten drei teilnehmenden Sportvereinen einen Initial-Workshop am 13. Juni im Kreishaus Siegburg.

 

Workshop13 06 17kl

Die Vereins-Vorsitzenden und zahlreiche Übungsleiter vom Troisdorfer Turnverein, dem SSV Merten aus Bornheim und dem VFG Meckenheim waren der Einladung gefolgt. Der Präsident des Kreissportbundes, Wolfgang Müller, begrüßte die interessierten Vereinsvertreter herzlich und hob zugleich die Bedeutung von Gesundheit in der Vereinsarbeit hervor. Schließlich haben sich alle Vereine die Förderung von Gesundheit und Fitness auf die Fahne geschrieben. Umso mehr liegt es nahe, dass sich ein Sportverein mit den Fragen beschäftigt, wie die Leitideen von Gesundheitsförderung noch stärker in die Vereinsarbeit einfließen können. Vom Verein kivi begrüßte Fachleiter Karsten Heusinger und betonte, dass die drei Vereine "Pioniersarbeit" durch diese Vereinsentwicklung leisten und dabei von Kreissportbund und kivi nach besten Kräften unterstützt werden.

Nach dem Konzept des Landesssportbundes "Gesundheitsförderlicher Sportverein" im Rahmen des LSB Förderprogramms "Bewegt GESUND bleiben in NRW" wurde der Workshop von der Referentin des Landessportbundes NRW, Heike Arlt durchgeführt. Sie hob hervor, dass der Sportverein neben dem Interesse am gemeinsamen Sport oftmals ebenso ein wichtiger Treffpunkt in dem Leben der Mitglieder ist. Und für viele Teilnehmer ist es ein wichtiger „Ort“ für soziale Kontakte und des Austausches oder auch für Anteilnahme, Anregungen, Unterstützung und Kreativität. Schließlich tut es gut, eingebunden und willkommen zu sein. Unumstritten ist auch, dass auch die Rahmenbedingungen und die gute Atmosphäre in einem Sportverein neben beispielsweise der Bewegungs- und Koordnationsförderung der Gesundheit seiner Mitglieder zugutekommen. Zum Wohlfühlen im Verein sind neben den sportlichen Angeboten daher auch die Vereinskultur und das Vereinsleben wichtig. Beides hat eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitglieder und auch der Mitarbeiter (Vorstand, Ausbilder, etc.) sowei der Gäste bei Veranstaltungen. "Ein Sportverein, der diese Stärken für sich erkennt, erschließt und so gezielt zu nutzen weiß, hat über seine Angebote hinaus eine gesundheitlich positive Ausstrahlung", so Arlt.

Dass die drei teilnehmenden Vereine im Bereich Gesundheit bereits tatkräftig "unterwegs" sind, bestätigten die Vereinsvorsitzenden. So berichtete Ulrike Tüttenberg vom Troisdorfer Turnverein, dass dem bereits von der BZgA als Tutmirgut-Verein ausgezeichnete Turnverein das Thema äußerst wichitg sei und sie mit ihren vielen Angeboten im Reha- und Präventionsbereich gut aufgestellt seien. Hans-Theo Riegel vom SSV Merten sprach vom Alleinstellungsmerkmal Gesundheit und Prävention in Bornheim, der in der heutigen Zeit immer wichtiger würde. Dem stimmte auch Hans-Jürgen Hugenschmidt vom VFG Meckenheim zu, der seit vielen Jahren auf Gesundheitssport, Rehabilitationssport und Integration und Betreuung von behinderten Kindern setzt.

Im Laufe des Workshops wurden dann wichtige praktische Hinweise zur Gestaltung einer "gesunden Lebenswelt Sportverein" gesammelt, der die Vereine in die Lage versetzt, allen Mitgliedern, Mitarbeitern und Übungsleitern Anregungen für einen gesunden Lebensstil zu liefern.


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