Am 01.12.2017 war es soweit - die drei Mitfahrbänke in Schönenberg wurden in Betrieb genommen. Ab sofort besteht die Möglichkeit, den steilen Kirchberg ganz einfach hinauf und hinunter zu kommen, nämlich in Form einer spontanen Mitfahrgelegenheit ...

Los geht's am Fuße des Kirchbergs an der Ecke Bergstraße / Longdendaleplatz hinauf zum Friedhof und weiter bis in Neubaugebiet "Auf den Gleichen". Die Nutzung der Mitfahrbänke ist völlig kostenfrei und ganz einfach. Jede Person, die auf einer Mitfahrbank Platz nimmt, signalisiert ihr Interesse mitgenommen zu werden (entweder bis zu nächsten Mitfahrbank oder vielleicht sogar ein Stückchen weiter). Vorbeifahrende Autofahrerinnen und -fahrer können anhalten und freiwillig und spontan eine Mitfahrgelegenheit anbieten. Die jeweilige Wartezeit auf der Mitfahrbank hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: dem Wetter, der Uhrzeit, dem Verkehrsaufkommen und letztendlich von der Großzügigkeit der Fahrzeughalter und dem Bekanntheitsgrad der Mitfahrbank.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Die Benutzung der Mitfahrbank erfolgt auf eigene Gefahr, wobei hierfür wie sonst auch im Leben, der gesunde Menschenverstand und das eigene Verantwortungsgefühl ausreicht. Jede Person entscheidet selbstverständlich selbst, zu wem sie ins Auto steigt bzw. wen sie im eigenen PKW mitnehmen möchte. Anders als in Großstädten ist im ländlichen Raum, zu dem auch die Gemeinde Ruppichteroth und ihre Ortschaft Schönenberg zählt, die Wahrscheinlichkeit groß, dass Mitfahrende und Mitnehmende einander kennen.

Auch im Falle eines Unfalles sind alle Beteiligten auf der sicheren Seite. Die Kfz-Haftpflichtversicherungen bestätigen: Mitfahrende sind stets über die Fahrerin/den Fahrer mitversichert. In Deutschland ist jeder Fahrzeughalter verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung für den eigenen Pkw abzuschließen. Diese beinhaltet alle Ansprüche auf Haftpflicht, auch die der Mitfahrenden. Dabei ist es unerheblich, ob der Autofahrer die Verantwortung für den Unfall trägt oder schuldlos in eine Kollision verwickelt ist. Da beide Fahrzeuge versichert sind, kümmert sich in jedem Fall die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers um die Regulierung der entstandenen Personen- oder Sachschäden. Wer Zweifel hat oder weitere Informationen erhalten möchte, kontaktiert am besten den eigenen Kfz-Haftpflichtversicherer.

Die Mitfahrbank stellt wissentlich keinen Ersatz, sondern eine wunderbare Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und anderen Mobilitätsmöglichkeiten dar. Menschen kommen miteinander ins Gespräch und die Gemeinschaft wird gestärkt. Erzählen Sie Ihren Familien, Nachbarn, Freunden und Bekannten davon und probieren Sie diese Art von Fahrgemeinschaft doch einfach mal aus!

Ein großes Dankeschön geht an alle fleißigen Beteiligten, die aktiv bei der Realisierung der kreisweit ersten Mitfahrbank mitgewirkt haben. Ein besonderer Dank gilt dem Bürgerverein Schönenberg e.V. und insbesondere Heiko Jost!

Vorbericht: Rhein-Sieg-Runschau

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