Hermann Allroggen, Vorsitzender des Vorstandes von kivi e.V., begrüßt die knapp 45 Interessierten, die zur Bürgerversammlung in Leuscheid am 01.04.2019 gekommen sind. Er freut sich über viele neue Gesichter aus dem Publikum, lobt das bisherige bürgerliche Engagement und stellt kurz kivi e.V. und ihre Aufgaben vor.

Mit der Initiative von kivi e.V.: „Mitten im Leben“ (MiL), kümmern wir uns um die Gesundheit, Wohn- und Standortqualität der Bewohner von Leuscheid und Leuscheider Land“ so Allroggen zu Beginn seiner Moderation. (Informationen in Form von Flyern liegen vor.) Bereits im Januar hatte kivi gemeinsam mit Heinz Frey von DorV UG über das Projekt „multifunktionales Dorfzentrum“ für Leuscheid und Leuscheider Land informiert. Die Idee wird von engagierten Bürgerinnen und Bürgern bei regelmäßige MiL-Treffen unterstützt. Das Projekt soll keine Konkurrenz für die vorhandenen Organisationen sein sondern eine zusätzliche Stütze. Allroggen ermuntert zum Mitmachen und Mitgestalten.
Rückblickend wird betrachtet, wie sich Leuscheid und Leuscheider Land seit Beginn des Projekts entwickelt hat und welche Unterstützung noch benötigt wird.
Ute Klein vom Bürgerverein, Vertretung von Willi Fenninger, bedankt sich bei Allen und wünscht sich ebenfalls viele aktive Mitgestalter bei dem Projekt. Dennoch äußert sie noch gewisse Bedenken, ob das multifunktionale Dorfzentrum erfolgreich sein wird. Allroggen und Frey weisen darauf hin, dass das Ziel sei, in enger Absprache mit den Experten gemeinsam zu arbeiten und sich regelmäßig abzustimmen.
Andreas Pooch, Bürger aus Leuscheid und MiL-Teilnehmer, berichtet über die Zusammenarbeit mit kivi e.V. seit 2015. Er war einer der Aktiven bei der Ortsbegehung (2018), bei der eine Bürgerbefragung (über Haushaltsdaten etc.) stattfand. Die Daten sind für das laufende Projekt von immenser Bedeutung für weiteres Vorgehen. Im Jahre 2018 wurde bereits ein Förderantrag (Landesmittel) gestellt, so Pooch. Die genehmigten 2.000 Euro gingen in die Bereiche Information, Öffentlichkeitsarbeit, Banner, Flyer, Website etc. Gemeinsam mit Judith Norden stellt er die Arbeitsgruppen vor. Gisela Daubitz bietet die Teilnahme an einer Genossenschaft, um das Projekt zu unterstützen und vorwärts zu bringen. Die Mitglieder können Anteile erwerben.
H. Allroggen referiert über das Treffen mit den Geschäftsleuten von Leuscheid, und deren Bereitschaft (u. a. der örtliche Getränkelieferant), dieses Projekt zu unterstützen. Das Ziel sind gemeinsame Aktionen innerhalb der Geschäftsleute und regelmäßiges und verstärktes Angebot regionaler Produkte.
„Die Bürgerinnen und Bürger und deren Interessen stehen an erster Stelle“ betont Frey. Als Option stellt er den Anwesenden eine Teilnahme als Ehrenämter vor oder sich einer Genossenschaft anzuschließen. In einem lebendigen Ort werden Unterstützungen seitens der Bürgerinnen und Bürger nötig sein für eine nachhaltige Grundversorgung und zur Anpassung an die individuellen Bedürfnissen, denn nur so könne die Lebensqualität erhalten oder verbessert werden. Dies sei der „Mehrwert“ für Leuscheid und Leuscheider Land. Anhand einer Präsentation zeigt Frey den Anwesenden ein Beispiel der Stadt Düren, wie ein Dorfzentrum aufgebaut werden konnte, das sich über die Jahre rentiert hat.
In der Bedarfsanalyse für den Leuscheider Dorfladen wurden sämtliche Kosten (Personalkosten, Miete, etc.) berücksichtigt. Ein gemeinsames Gespräch von Allroggen, Alexandra Gauß, Bürgermeisterin von Windeck, und der Volksbank ist bereits vor Ort geführt worden. Ideen aus dem Publikum, um das Projekt zu fördern, sind u. a.: in Vorkasse zu gehen, die Gründung einer Genossenschaft und somit Mitinhaber des Dorfladens zu sein, das Projekt gemeinsam zu unterstützen, da sonst der Tourismus ohne vorhandene Nahversorgung wegbrechen würde.
H. Allroggen lobt die lebhafte Diskussion und das Engagement des Publikums und unterstreicht die Wichtigkeit von aktiver Teilnahme möglichst vieler Bewohnerinnen und Bewohner.

 

 

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